Archiv der Kategorie Vater mit dem Sohne

Zuhause

So schön es ja auch ist, so ungewohnt ist es. Da denkst du als Vater, ach komm, diesen ganzen Säuglingskram kennst ja noch von deinem Ersten und überhaupt.
Tja, typischer Fall von denkste.

Alles neu, alles anders und trotzdem schön.
Heute Abend plagt den Kleinsten ein wenig der Bauchgrimm und wir sitzen ein wenig ratlos daneben. Ist es nur die Luft im Bauch, hätte die Beste lieber die Paprika weggelassen, sind es die Vitamin D Mittel? Wie war das doch gleich bei Finn? Ewigkeiten her…

Leute es bleibt spannend…

Männertage

Bereits vor der Geburt hatten wir mit Finn über die Zeit gesprochen, in denen seine Mama im Krankenhaus sein wird. Wir haben erklärt, warum und wieso und wie die Tage ablaufen werden.
Gut, wir hatten jetzt nicht unbedingt die Tage mit der Säuglingsintensiv vor Augen, aber egal.

So plante ich mit unserem Junior “Männertage“. Papa ist das Wochenende für ihn da, bringt ihn Wochentags in den KiGa und holt ihn wieder ab. Die Nachmittage können wir Recht freigestalten (natürlich mit Besuchen im Krankenhaus und dem Baby)und am Abend bringe ich ihn ins Bett.

Das es jedoch in der Realität und gerade jetzt rückblickend auf die letzten Tage so gut lief, hätte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht ausgemalt.

Finn hilft wo er kann, geht mit Freuden in den KiGa, lässt sich als das fröhlichste Kind der Welt wieder abholen, plant mit mir den weiteren Tagesablauf, hilft beim Abendbrot, lässt sich von mir ohne Meckern die Gute-Nacht-Geschichte vorlesen (siehe da, der Papa hat doch keine “doofe” Stimme mehr) und schläft friedlich ein. Morgens erwacht neben mir ein strahlendes Kind und der nächste Tag geht los.

Mein großer Dank geht hier nochmal an meinen Chef, der mir schon bei der Geburt von Finn viel Freiraum ließ und das bei der Geburt von Felix nochmals ermöglichte.
Ich hatte Freitag und heute Urlaub, arbeite morgen in der Zeit, in der der Junior im KiGa ist und nehme mir den restlichen Tag frei. Sobald Felix zu Haus ist, kann ich entspannt eine weitere Woche Urlaub nehmen.
DAS und vieles mehr ist nicht selbstverständlich in der heutigen Zeit, darum einfach mal so, auch wenn er es schon mehrfach von mir gehört hat. DANKE

Das wahre Leben Teil 5 und Epilog

Das ich müde war, kann man sich denken, dass ich nicht tief geschlafen hatte auch.

Tja, so erreichte mich um 1:08 Uhr der Anruf der Liebsten, dass ich mich auf den Weg machen könnte, es gehe wohl nun los.

Okay, Klamotten angezogen, leise aus dem Zimmer, in dem ich mit dem Junior schlief, kurz meine Schwiegereltern informiert und los. Das Krankenhaus ist in ca. 13 Minuten mit dem Auto zu erreichen und ich bin dort um 1:32 Uhr angekommen, kein schlechter Schnitt oder?

Tja, nur nicht schnell genug für unseren Kleinen. Da sich seine gesamte Geburt mit echten Presswehen auf 6 Minuten beschränkte, hatte ich keine Chance. Als ich im Kreissaal angekommen war, lag er bereits in den Armen der Frau Nike und schlummerte friedlich.

Viel Zeit hatten wir dann nicht mehr zusammen, denn Felix kam zur Beobachtung auf die Säuglingsintensiv und wir blieben glücklich und müde zurück.
Die Liebste wurde anschließend noch unter Narkose gesetzt “um das Haus besenrein” zu hinterlassen (Eltern, speziell die Mütter werden wissen was ich meine) und um 3 Uhr sagte man mir, dass mit meiner Frau alles okay sei. Da sie aber jetzt schlafen würde, könnte ich eh nichts mehr machen und sollte mal lieber nach Haus fahren.
Ich könnte natürlich vorher nochmal zu unseren Sohn und das machte ich auch.

So saß ich also 15 Minuten bei unserem Kleinen an seinem Bettchen, hielt seine Hand, streichelte ihm über das Gesicht und genoss diesen stillen Moment zu zweit. Süß, wie er so da lag, nur mit einem Handtuch zugedeckt unter der Wärmelampe. Kein Brutkasten oder so, nur ein “normales” Intensivstationbettchen. Erst jetzt wurde mir bewusst, wie “klein” er tatsächlich noch ist, wobei leicht es besser trifft…

Um 3:22 Uhr fuhr ich wieder vom Parkplatz, zurück nach Haus, berichtete meinen Schwiegereltern, legte mich anschließend schlafen, um am Morgen (nach dem Wecker klingeln für den KiGa) dem Junior berichten zu können, dass er nun ein “großer” Bruder sei. Ziemlich stolz ging es den Tag auch vor die Tür.

___

So trug es sich also zu, dass die Familie 5mal5 innerhalb von zwei Tagen ihr komplettes Leben umgekrempelt hat. Ich sehe uns später schon auf der Terasse sitzen und an diese turbolenten Tage zurückdenken :)

Haus gekauft und nicht mal zwölf Stunden später den zweiten Sohn geboren, ganz schön viel auf einmal, oder?

Und genau aus diesem Grund gab es diesen 5-Teiler.

Nicht nur für euch, auch für mich/uns, um einfach alles irgendwie festhalten zu können, greifbarer zu machen.

+++ Breaking News +++ Breaking News +++

06.08.2010 ***** Uhrzeit 1:22 Uhr ***** Gewicht 2480 Gramm ***** Größe 48 cm ***** Name Felix Elias ***** Mutter wohlauf ***** Sohn wohlauf (aber gewichtsbedingt auf Intensiv zwecks Betreuung) ***** Bruder stolz ***** Vater stolz

Mehr später, ich muss die Ereignisse der letzten Tage und Wochen ersteinmal in Worte fassen ;)

Kindermund

Wie hießt das Zauberwort?

Simsalabim!

Musste das hier mal festhalten, sonst geht mir das noch unter ;)

Entschlossenheit im Blick

Wer braucht schon einen Ballack? Das Ziel genau im Blick? Energiegeladen? Entschlossenheit?

Bitte schön :)

Entschlossenheit

WM 2026, naja, vielleicht noch zu früh ;) Aber er übt schon

Quatsch mit Papa

Wenn man noch ein wenig Zeit überbrücken muss, bis der Besuch da ist, kann man auch mal ein wenig Quatsch am Computer machen :)
Quatsch mit SoßeQuatsch mit Soße
Quatsch mit Soße
Quatsch mit SoßeQuatsch mit Soße
Quatsch mit SoßeQuatsch mit Soße

Passend zum bevorstehenden Osterfest

Unser Junior erzählt schon viel von Jesus und dem Dornenkranz, naja, soviel halt, wie den Kleinen im Kindergarten grad vermittelt wird, schön ist es trotzdem, wenn aus einem Halleluja ein fröhliches “Hallo Julia!!” wird ;)

Schnuller ade, dank Schnullerfee

51B9NptVieLSo, letzte Nacht war sie nun also auch bei uns, die gute Schnullerfee.
Wir haben unseren Kleinen ja schon seit geraumer Zeit auf diesen, für ihn, großen Moment vorbereitet und so kam es, wie wir es uns vorgestellt hatten.
Gestern Abend wurden alle Schnuller in der Box für die Schnullerfee verstaut (das passende Bild hat ja die Beste schon gepostet), dafür brachte sie ein richtiges Jungsgeschenk mit, nämlich diese Schuhe auf dem Foto hier.
Schon seit Ewigkeiten wollte unser Kleiner diese “Leuchteschuhe” haben, wie sie ganz viele Jungs hier in der Nachbarschaft und natürlich auch im Kindergarten haben.
Wie passend, das die Schnullerfee von uns einen Tipp bekommen hat und sich im Tausch gegen seine Schnuller für dieses Geschenk entschieden hat. So lag also heute nach dem Aufwachen an der Stelle, an der gestern Abend noch die Box stand ein Geschenk und ein Brief von der Schnullerfee. In dem Brief schrieb sie ihm, wie stolz sie auf ihn sei und das er ja jetzt ein großer Junge ohne Nuckel sei. Und siehe da, den ganzen Tag würde kein Wort über evtl. heute Abend ausbleibende Schnuller verloren. Nein! Dagegen wurden sofort die Schuhe angezogen (noch im Schlafanzug um kurz nach 7 Uhr morgens) und fröhlich durch die Wohnung getappst und gehüpft. Es war ein blinken und blitzen. Und ein Strahlen in den Augen unseres Juniors. Die Schuhe blieben auch zum Frühstück an und wurden erst am späten Vormittag ausgezogen, als wir einen kleine Auslfug ans Steinhuder Meer machten. Nicht, das er sie nicht draußen tragen darf, aber wir waren mit dem Laufrad spazieren und da ist Bremsen und Schwung holen nicht förderlich für neue Schuhe. Nach ein paar Wochen werden wir das anders sehen, aber heute erstmal nicht.
Zu Hause angekommen zeigten sich die ersten Ermüdungserscheinungen (neben einem noch leichten Schnupfen) und unser Kleiner wurde ein wenig ruhiger. Jedoch wurde er nicht müde, seine neuen Schuhe wieder zu tragen. Und auch nach dem Schlafanzug anziehen mussten zuerst die neuen Schuhe angezogen werden. Es wurde hier und da gestampft und wieder und wieder blinkte und blitze es. Wir schafften es zum Glück, ihn ohne seine Schuhe zum einschlafen zu überreden (diese Phase dauert in diesem Moment noch an).

Über eine Sache mache ich mir jetzt jedoch noch Gedanken. Der Tausch Schnuller gegen Geschenk hat wunderbar funktioniert und ich denke wir haben diese Phase mit Sicherheit so gut wie überstanden (wenn auch die folgenden Tage bestimmt nochmal eine Diskussion folgen wird), doch….

Wem nutzt der gelungene Tausch, wenn man der Schnullerfee dankbar gegenüber ist und jetzt dem üblen Stinkefusstroll an seiner Seite hat???

Ach egal, ich könnte jetzt noch was zu meinen Schuhen und Socken schreiben, hülle darüber jedoch lieber das Tuch des Schweigens ;)

Kleine Dinge, oder E-Mail für Dich

Ja, unser Junior kennt unseren Computer und weiß auch, dass man damit E-Mails verschicken kann. Er kann auch schon ganz altklug an der Tastatur sitzen und Mama und Papa nachahmen.
So kommt es ab und an vor, das er auch gerne eine E-Mail schreiben möchte, wie z.B. diese hier, die mich gestern Nachmittag erreicht hat (Übersetzung von der Besten):

fgsdfggfdgfsgdffdfdggffdggddgffggfsgffggdfgfddghdhgghghsssssssssssssssssssssdhgsdhhgghghghsghdhgsghghdghhgsdhvycxvcvcvccv
ztwedewutwuuettetzuetgggggggglflkllkglfgklkuzzuzctutlklkflklklkglklkgfklkglkflkkllkgflkgflkglfklkggggggggggggkkkkklfklglglglglglglglglglglglglglglglglglglglglglglglglglglglglglglglglglglglglg

Die Übersetzung: ich hab Dich so lieb und Papa hat immer Popel…. *lach* Ich hab extra noch mal nachgefragt :)

Ja, es sind die kleinen Dinge im Leben, die einen immer wieder schmunzeln lassen.