Archiv der Kategorie Alltägliches

Einmal tief durchatmen…

Schön was so ein Telefonanruf alles bewirken kann.
Jetzt ist der Kopf wieder ein wenig freier für positive Dinge und überhaupt.

Ist doch nicht schlimm

Ist doch nicht schlimm, Papa!
Na da bin ich aber froh.
Derzeit macht unser Junior sprachlich nochmal einen großen Sprung und haut manchmal Sätze raus, die echt unglaublich sind.
Im Moment ist “vieles nicht so schlimm”, sein Bauch oder sein Ohr spricht zu ihm, er war schon auf unzähligen Partys, erzählt immer öfter von seinem bereits verstorbenen Opa (Anmerkung der Red.: den er nie kennengelernt hat und der auch von uns bisher nicht erwähnt wurde) und hat, als er schon groß war!, mit seinem Urururopa dieses und jenes erlebt.
Wenn das so weitergeht, wird er ein großer Geschichtenerzähler.

Und sonst? Krankheitstechnisch befinden wir uns auf einem kleinen, wackeligen aufsteigendem Ast. Mal abwarten und nicht zuviel darüber reden oder schreiben.

Hier noch ein paar bildhafte Eindrücke aus dem Hause 5mal5, ihr seht, es geht “bunt” zu ;)

KlammeraffeKunterbunt
SleepingRobot

Klick - Klack - Klick - Klack …

3080-Kugelstosspendel-1Also derzeit haben wir im Hause 5mal5 die so genannte Pest am Arsch. Sorry wegen der deutlichen Worte, aber es nervt und beutelt schon arg.
Erst erwischt es uns mit argen Lungenproblemen (und noch einiges mehr) - Klick - dann bekommt unser Junior ne Magenverstimmung - Klack - langsam geht es mir besser - Klick - schon bekommt unser Junior Fieber - Klack - Die Beste erholt sich von Ihrer Lungenentzündung - Klick - da bekommt sie direkt im Anschluß eine Erkältung - Klack - dem Junior geht es wieder besser - Klick - schon fühle ich mich irgendwie angeschlagen - Klack - und nun, seit gestern Abend… der Kleine quält sich, mal tut es hier weh, mal dort, an Schlaf ist nicht zu denken, er jammert und weint. Seit heute Morgen Fieber.
Da er sonst keine “Begleiterscheinungen” hat, hoffen wir mal auf “nur” einen Entwicklungsschub. Wäre nicht der erste Schub, der sich SO äußert, aber ein gewissen Unbehagen bleibt doch.
Es wäre einfach mal toll, wenn wir alle wieder gesund wären. Derzeit habe ich das Gefühl, das wir uns gegenseitig anstoßen und es keiner Vermag, uns diesen “Schwung” zu nehmen.
Ich kann es förmlich hören ….. - Klick - Klack - Klick - Klack -

Dieses PIN Ding

Ihr kennt das doch bestimmt auch, und wenn ihr so darüber nachdenkt, habt ihr eine Unmenge an Zahlen und Zahlenkombinationen im Kopf. Einige sind aktuell, andere sollten eigentlich langsam verblassen.
Ich rede von alten Telefonnummern, PINs und ähnlichem, die einem im Kopf umherschwirren und die man sich zum einen merken muss, zum anderen nicht vergessen kann.

Tja und wie ich so beim einschlafen letzte Nacht darüber nachdenke, fallen mir ein paar Parallelen auf, die sich grad aktuell auf meine Situation im Büro ummünzen lassen.

Da gibt es z.B. PINs, die kann man frei ändern, man merkt sie sich gut und ist mit ihnen rundherum zufrieden, doch es gibt da auch diese PINs, z.b. für die EC-Karte, die werden einem vorgesetzt, man findet sie entweder sofort toll oder man muss sich mit ihnen arrangieren. Sie wollen nicht sofort im Gedächnis haften bleiben, man braucht so seine Zeit und irgendwann, ja irgendwann, sind es gute Bekannte. Gute Freunde werden sie selten, auch wenn das vorkommen mag.

Und genau mit so einer sich arrangierenden PIN muss ich grad im Büro zurechtkommen. Das Zauberwort heißt digitale Buchführung. Sie raubt mir “noch” die Zeit, nimmt mir den Raum für meine normalen Tätigkeiten und doch muss ich sie umsetzen. Nicht nur für mich, sondern auch für Mandanten, Mitarbeiter und nicht zuletzt meinem Chef. Ich kann auch in diesem Fall nicht einfach einen leichten, schnell zu merkenden Weg wählen, nein, ich muss mich durch Vorgaben wälzen, die ich eigentlich einfacher hätte stricken wollen.
Nunja, ich tue mein Bestes, denn ich weiß, früher oder später ist es wie mit meiner EC-Karten PIN, ich mochte sie nicht, ich muss sie jedoch nutzen und kann mich heute kaum daran erinnern, wie schwer doch der Weg bis heute war.

Wo steht mir der Kopf?

Da ist der Januar an mir vorbeigerannt und auch der Februar ist mittlerweile zwei Tage alt.
Im Büro stehen viele Änderungen und Veränderungen an, manches muss ich umsetzen, anderes wird mir vorgesetzt.
Zuhause lassen uns die Krankheiten nicht los, gerade aktuell leidet unser Junior unter Magen-Darm, ist matt, müde, sprich gar nicht er selbst. Der Besten geht es auch nicht so toll, ach irgendwie ist derzeit der Wurm drin.
Ich gehe gefühlt auf dem Zahnfleisch und sehne der einen freien Woche jetzt im Februar entgegen.

Ich wollte schon im letzten Monat mehr schreiben und was war? Eher nichts. Ich wollte euch ein paar Hörbücher vorstellen, etwas über Musik schreiben und und und, und was ist passiert, nichts.

Das Thema Musik greife ich heute aber nochmal auf, ihr könnt gespannt sein.

Nun hoffe ich, dass es hier im Hause 5mal5 langsam aufwärts geht und das ich meinen Kopf wiederfinde, denn wenn ich den gefunden habe, schaufel ich ihn wieder frei für ein paar neue Einträge, und so.

Zeit der Stille

Zeit der Stille? Ruhig ist es hier geworden, aber denkt mal nicht, dass es auch in meinem Leben ruhiger geworden ist. Nein, im Büro geht derzeit die Post ab und fordert mich ziemlich. Der Schnee trieb mich und den Junior lieber vor die Tür, als in die Wohnung, Gesundheitlich schleppe ich nun seit gut zwei Wochen einen Husten mit mir herum, der wohl eine Lungenentzündung war/ist usw. usw.
Irgendwie fehlte mir da der Drive und die Zeit noch etwas zu schreiben oder Bilder zu posten. Ich habe mich die Tage aufs zwitschern beschränkt.
Da es aber ein paar nette Bilder aus dem Januar gibt, lege ich die hier mal bei. Beschreiben brauche ich die wohl nicht.
SilvesterSchneenegel
SchneebergeErstbesteigung
GenussSchlafen
SchlafenSchnee
verschneites WunstorfFriends
SleepingTiger

So, und ab nächster Woche gibt es wieder mehr zu lesen… denke ich ;)

Nun denn…

Ich wünsche euch einen guten Rutsch und ein frohes und spannendes Jahr 2010.
Ich bin mir sicher, dass meines ein eben solches wird ;)

Liebe Grüße sendet Herr 5mal5 aus dem verschneiten Wunstorf. Ich bin jetzt mit unserem Junior und dem Schlitten unterwegs. So ein Wetter will genossen werden.

Und dann war da noch…

Und dann war da noch unser erstes Weihnachten mit zwei jungen Katzen. Unsern alten Kater hat dieses ganze BlingBling, Deko hier, Sternchen dort völlig kalt gelassen. Okay, die haben nen Weihnachtsbaum, Hauptsache ich bekomme was zu fressen und darf mich hier in eine Ecke legen.
Naja, wie man sich das so von alten gesetzteren Herren vorstellt.
Aber dieses Jahr… Holla, da ging die Post ab.
Wie? Herrchen und Frauchen haben was dekoriert, Yeah!! Lass es uns gemeinsam herunterreißen. Was? Da glitzert was? Genial, das ist bestimmt zum spielen gedacht usw.
Naja, kleine Kinder halt, dazu gerade im Flegelalter, was will man da erwarten?
So blieb uns also zum einen immer und immer wieder NEIN zu sagen, rufen , schreien und Dinge auf eine Verlustliste zu schreiben. Und wie bei echten Kindern verlieren die Dinge ihren Reiz, wenn sie erstmal jeden Tag am selben Platz stehen (oder zumindest stehen sollten).
So wagten wir das Experiment: Weihnachtsbaum 2009!
Weihnachten 2009An Heilig Abend obliegt es mir, zusammen mit dem Christkind, den Baum aufzustellen und zu schmücken. Also stellte ich alles dafür bereit, ließ unsere beiden Racker den am Boden liegenden und noch im Netz befindlichen Tannenbaum beschnuppern und beklettern.
Ich konnte es an ihren kleinen blitzenden Augen sehen…. Natur! Echte Natur und dazu noch in unserem Revier. Lobpreiset den Weihnachtsmann und seine gesamte Folgschaft und dem Typen hier, der das Ding immer noch nicht aus seinem Netz befreit hat.
Mit diesen Gedanken beförderte ich die beiden vor die Wohnzimmertür und verschloss diese. Die Beste und unser Junior verweilten beim Kindergottesdienst und ich war spät dran, mit dem Kumpel Christkind den Baum aufzustellen… und zu schmücken.
Dieses Jahr musste ich den Stamm ein wenig kürzen, dummerweise hatte ich meine Säge nicht gleich parat und auch das Christkind schaute mich fragend an. Egal, fünf Minuten suchen, dann sägen, anschließend den Baum aufstellen. Jepp, passt, wackelt NICHT und steht gerade. Ich klopfte mir und Kumpel Christuskind auf die Schulter.
Nun noch das schmücken mit viel selbstgebastelten Dingen. Anhänger aus Salzteig, Walnüsse, Glitzerketten, ich bekam strahlende Augen und ergänzte das Sortiment um Lichterkette, Kugeln, und was so da war. Gemeinsam gingen wir drei Schritte zurück um unserer Halbestundewerk zu betrachten und Ja, wir hatten es vollbracht. Der Baum sah toll aus, passte wunderbar an seinen Platz und bekam zur Krönung seinen Stern als Christbaumspitze verpasst.
Weihnachten 2009Hmm, was fehlte, außer meinen beiden? Richtig, kein Katzentier weit und breit. Ach stimmt ja, die lungerten ja noch vor der Wohnzimmertür herum…. dachte ich. Erschöpft vom schmollen und grummeln hatten sich beide schlafen gelegt und waren selbst dann nicht zum aufstehen zu bewegen, als es wieder an der Tür klingelte. Herr Weihnachtsmann brachte die Geschenke, as ein paar von unseren selbstgebackenen Keksen und spülte den Rest mit einem Glas Milch herunter. Kaum war er entschwunden, klilngelte es erneut. Meine beiden kamen vom Gottesdienst zurück. Die Katzen schliefen weiterhin. so konnten wir Bescherung feiern, zu Abend essen und uns gemütlich auf unser Sofa setzen. Klingt zu schön um wahr zu sein? Nein, lieber Leser, da muss ich dich enttäuschen, genau so war es …eben bis zu diesem Moment. Zuerste kam schlaftrunken Tiger ins Wohnzimmer, beschnupperte die Geschenke, den Baum und besah sich den Baumschmuck. Fertig, Ende, gut.
Keine fünf Minuten später kam Fergie herbei. Kein schnuppern, kein beschauen, sondern ran an das gute Stück. Hier glitzert doch eine Kugel, dort hängt und wackelt was, dazu noch ein echter Naturbaum im Zimmer, so muss Weihnachten sein.
Katzenfreunde mögen mich nun belächeln, ob meiner Reaktion darauf. Ein Nein hat hier ausgedient und ein lauteres NEIN wird ignoriert (Eltern kennen das übrigens auch). Nun gibt es eine Sache, die Eltern und Katzenbesitzer in ihrer Erziehung unterscheidet. Eltern ermahnen, erklären und lassen im Bedarfsfall (Achtung geflüstert, Kinder könnte mitlesen) eine kleine Erpressung über die Lippen kommen. Die Variationen sind dort vielfältig. Verbot der Lieblingsserie, der Klassiker “Ab auf dein Zimmer“, oder passend zur Jahreszeit “Der Weihnachtsmann kann die Geschenke auch wieder abholen“.
Katzenbesitzer dagegen, sind dieses Methoden völlig egal. Erklären befriedigt nur das eigene Ego, sofern die eigene Katze überhaupt darauf reagiert. Rufen, schreien und ermahnen geht Katzen im allgemeinen und im speziellen im Flegelalter am Katzenpopo vorbei. Darum mögen wir diese Vierbeiner ja, sie “haben ihren eigenen Kopf“, nicht wie der vermeindlich beste Freund des Menschen, der sich in sein Rudel integriert und sich seinem Herrchen und Frauchen unterwirft. Katzen sind stolz, Katzen sind stur und Katzen sind wunderbare Geschöpfe (meistens).
So liebe Katzenfreunde, einige von euch werden nun den Kopf über meine Maßnahme schütteln, andere werden zustimmend nicken.
Was hilft bei einer Katze, die in den Baum springen will, die jede Weihnachtsbaumkugel als Spielzeug sieht und evtl. schon fast an der Baumspitze sitzt?
Richtig! Die gute alte Wasserspritze, oder in meinem Fall die Wasserpistole vom Junior! (Wie ich dem jedoch erkläre, dass nur ich oder Mama die Katzen nassspritzen dürfen, geschweige denn, dass wir außerhalb der Badewanne die Wasserpistole benutzen, steht auf einem anderen Blatt Papier).
Weihnachten 2009Zurück zu unseren beiden Strategen, die nun erstmals in ihrem jungen Leben mit Wasser bespritzt wurden. Und damit meine ich nur bespritzt, die Erfahrung “Baden im Aquarium” und “ich komme mal mit unter die Dusche” hatten wir schon.
Was soll ich sagen? Es war ein Erfolg.
Mittlerweile nenne ich mich nicht ohne einem gewissen Stolz in der Stimme “Mr. Water Pistol“, denn es funktioniert auch ohne Wasser. Ich brauche nur noch das Geräusch der Wasserpistole imitieren und es wird der Baum in Ruhe gelassen.

Das spart zum einen Wasser, zum anderen Erklärungsversuche gegenüber unseres Juniors. Mit anderen Worten, der Baum steht noch, Experiment Weihnachtsbaum 2009 ist gelungen und jeder hat seine Lektion gelernt.
Die Katzen, dass nicht alles zum spielen und klettern ist, der Junior, das seine Eltern manchmal komische Menschen sind und ich, das meine Stimme wie eine spritzenden Wasserpistole klingt.

Na das sind mal gelungene Weihnachtstage ;)

Rückblick? Nein, Vorschau!

i-punktphp.png

Merry Christmas everyone

Weihnachtsgrüße 2009