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Was für ein Theater
Ich muss auf die einzelnen Details nicht mehr eingehen, das könnt ihr bei der Besten nachlesen.
Nachdem wir unseren kleinen “Bock” wieder im Griff hatten, ging es also ab ins Puppentheater. Es war schön, lustig, aber auch ziemlich lang für Kinder im Alter von 3 - 4 Jahren. Das so ein Puppenspiel in Akte unterteilt wird ist ne tolle Sache, noch toller wäre es, wenn man diese auch mit einer Pause verbunden hätte. Dem war leider nicht so. Das Stück bestand aus drei Akten, wovon die ersten beiden Akte nur durch einmal Vorhang zu und wieder Vorhang auf getrennt wurden. So spielte der Kasper also locker 45 Minuten am Stück durch, bis der Vorhang vor dem dritten Akt fiel. Oh Wunder, sogar mit einer Pause von 10 Minuten, um anschließend nochmal 15 Minuten zu spielen und das Stück zu beenden. Nicht nur ich fand diese Unterteilung seltsam und nicht gerade kindgerecht.
Wie auch immer, es hat uns trotzdem gut gefallen. Es gab zu Beginn der Vorstellung Popcorn, in der Pause eine Capri-Sonne und als Andenken ein Poster. Hier muss ich einmal eine Lanze für das Puppentheater und deren Besitzer brechen, die Pause war unglücklich gewählt, die Preise aber mehr als fair. Popcorn in einer großen Tüte für 1,50 EUR, Poster (etwas größer als A3) für 1,00 EUR, das schont die Familienkasse. Das kennt man auch anders.
Witziger Weise war der Puppenspieler schon ein alter Bekannter für uns, denn wir sahen seine Vorstellungen schon einmal in der Fussgängerzone unserer kleinen Stadt, im Pottspark in Minden und bei einer Aufführung in unserem “Gemeindehaus”. Zum Glück hat sich bisher aber kein Stück wiederholt.



