Archive für 2.2.2010

Dieses PIN Ding

Ihr kennt das doch bestimmt auch, und wenn ihr so darüber nachdenkt, habt ihr eine Unmenge an Zahlen und Zahlenkombinationen im Kopf. Einige sind aktuell, andere sollten eigentlich langsam verblassen.
Ich rede von alten Telefonnummern, PINs und ähnlichem, die einem im Kopf umherschwirren und die man sich zum einen merken muss, zum anderen nicht vergessen kann.

Tja und wie ich so beim einschlafen letzte Nacht darüber nachdenke, fallen mir ein paar Parallelen auf, die sich grad aktuell auf meine Situation im Büro ummünzen lassen.

Da gibt es z.B. PINs, die kann man frei ändern, man merkt sie sich gut und ist mit ihnen rundherum zufrieden, doch es gibt da auch diese PINs, z.b. für die EC-Karte, die werden einem vorgesetzt, man findet sie entweder sofort toll oder man muss sich mit ihnen arrangieren. Sie wollen nicht sofort im Gedächnis haften bleiben, man braucht so seine Zeit und irgendwann, ja irgendwann, sind es gute Bekannte. Gute Freunde werden sie selten, auch wenn das vorkommen mag.

Und genau mit so einer sich arrangierenden PIN muss ich grad im Büro zurechtkommen. Das Zauberwort heißt digitale Buchführung. Sie raubt mir “noch” die Zeit, nimmt mir den Raum für meine normalen Tätigkeiten und doch muss ich sie umsetzen. Nicht nur für mich, sondern auch für Mandanten, Mitarbeiter und nicht zuletzt meinem Chef. Ich kann auch in diesem Fall nicht einfach einen leichten, schnell zu merkenden Weg wählen, nein, ich muss mich durch Vorgaben wälzen, die ich eigentlich einfacher hätte stricken wollen.
Nunja, ich tue mein Bestes, denn ich weiß, früher oder später ist es wie mit meiner EC-Karten PIN, ich mochte sie nicht, ich muss sie jedoch nutzen und kann mich heute kaum daran erinnern, wie schwer doch der Weg bis heute war.

Wo steht mir der Kopf?

Da ist der Januar an mir vorbeigerannt und auch der Februar ist mittlerweile zwei Tage alt.
Im Büro stehen viele Änderungen und Veränderungen an, manches muss ich umsetzen, anderes wird mir vorgesetzt.
Zuhause lassen uns die Krankheiten nicht los, gerade aktuell leidet unser Junior unter Magen-Darm, ist matt, müde, sprich gar nicht er selbst. Der Besten geht es auch nicht so toll, ach irgendwie ist derzeit der Wurm drin.
Ich gehe gefühlt auf dem Zahnfleisch und sehne der einen freien Woche jetzt im Februar entgegen.

Ich wollte schon im letzten Monat mehr schreiben und was war? Eher nichts. Ich wollte euch ein paar Hörbücher vorstellen, etwas über Musik schreiben und und und, und was ist passiert, nichts.

Das Thema Musik greife ich heute aber nochmal auf, ihr könnt gespannt sein.

Nun hoffe ich, dass es hier im Hause 5mal5 langsam aufwärts geht und das ich meinen Kopf wiederfinde, denn wenn ich den gefunden habe, schaufel ich ihn wieder frei für ein paar neue Einträge, und so.

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