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Wie war die Geburt unseres Sohnes für mich?
Ein unglaubliches und beeindruckendes Erlebnis.
Wir waren ja schon darauf eingestellt, dass es definitiv am 19.09. soweit sein würde (Einleitung der Geburt durch den Wehentropf). Ich hatte also nochmal kurz vorher die Gelegenheit, mich zu Hause frisch zu machen, meine Tasche zu packen und wieder ins Krankenhaus zu fahren.
Dort angekommen lag meine Süße bereits im Kreißsaal und die Wehen hatten eingesetzt. Ein wenig hilflos fühlte ich mich schon und auch die Schmerzen hätte ich ihr gern genommen. Mir blieb jedoch nur die Möglichkeit, sie zu beruhigen, an das richtige atmen zu erinnern und einfach für sie da sein.
Ich denke mehr kann man(n) nicht machen.
Die Geburt schritt schneller voran, als von mir gedacht. Nach einem Hebammenwechsel setzten die Presswehen ein und keine gefühlten 10 Minuten später war unser Sohn auf der Welt. Völlig beeindruckt stand ich neben meiner Freundin und auch wenig neben mir. Unser Sohn. Mein Sohn. So klein, so zerbrechlich.
Als nächstes lag es an mir, die Nabelschnur zu zerschneiden. Anschließend wurde der Kleine meiner Süßen auf den Bauch gelegt und wir hatten genug Zeit, den neuen Erdenbürger anzusehen.
Später sollten wir “umziehen” in einen ruhigen Nebenraum, dort sollte Finn gestillt werden. Tja, und da durfte ich unseren Sohn das erste Mal anziehen. Windel, Hemdchen, Body und Strampler. So dumm habe ich mich gar nicht angestellt.
Nachdem wir den anderen Raum “bezogen” hatten, muss ich sagen, das es irgendwie komisch war, unser Kind zu sehen. Mit einmal Vater zu sein. Fühlte ich mich anders? Nein und Ja, es lässt sich nicht in Worte fassen.
Jetzt, wo sich langsam der Alltag bei uns einstellt, wachsen diese Vatergefühle. Ein gute und schönes Gefühl.
Ja, ich bin stolz, auf unseren Sohn und noch mehr auf meine Freundin.
Auf das, was sie während der Geburt ertragen musste und darauf, wie sie jetzt den Tag meistert.
