Archive für Oktober 2006

Die U3…

Stand gestern auf dem Programm.
Das hieß auch, das erste mal zu unserer Kinderärztin. Da der Termin während meiner Arbeitszeit war, musste ich meine Süße allein den Besuch machen lassen.

Die Ärztin soll wohl sehr nett sein und auch die Zeit und Mühe, die sie sich bei der Behandlung gegeben hat, spricht für sie. Mal wieder ein Glücksgriff, dank unserer Hebamme.

Mit unserem Kleinen ist alles in Ordnung. Ein “großer, starker Junge” laut der Ärztin.
Gut, er hat noch so ein kleines Problem mit seinem Nabel (Nabelgranulom), was uns aber keinen Kummer machen soll. Das würde jetzt mit einer Ätztinktur beträufelt (Schmerzfrei) und wird sich in den kommenden Tagen bessern.

Groß geworden ist er auch schon, unser “Kleiner”. Größe 58 cm, Kopfumfang 39 cm, Gewicht um die 5800 g. So kann das weiter gehen.

Ja, wir erleben jeden Tag eine kleine Veränderung. Es macht wirklich Spaß die Entwicklung zu beobachten.

Ach blöd,

da bekommt man schon mal Besuch aus der Heimt meiner Süßen und kann selber nicht da sein.

Nunja, nicht ärgern Herr R., wird sich bestimmt nochmal eine Gelegenheit ergeben.

Schönen Gruß an D., man sieht sich

Latex oder Silikon

Diese Frage stellt sich nun nicht mehr.

Im Moment bevorzugt unser Sohn eindeutig Latex-Sauger.

Früher habe ich ja mal gedacht, Schnuller ist gleich Schnuller.
Weit gefehlt….

Da gibt es Beruhigungssauger, Einschlafsauger, aus Latex, aus Silikon, Größe 1 bis 3, in bunt, mit Griff, ohne Griff…

Wir haben jetzt die Erfahrung machen dürfen, das die Silikonsauger nichts für unseren Kleinen sind.
Kauzm in den Mund geschoben, wird er unruhig und spuckt die Dinger wieder aus. Die Latexsauger dagegen scheinen wahre Gaumenschmeichler zu sein. Wir hatten bisher nur ein Modell davon um Hause und dieses wurde auch ausgiebigst benutzt.

Jetzt haben wir zudem zwei in Reserve und das ist auch gut so, denn am Wochenende hat sich das erste Modell verabschiedet.
D.h., beim nächsten Einkauf werde ich nochmal nachlegen.

Tja, so kann es gehen, jeder hat seine Vorlieben, egal wie alt oder groß man ist ;)

Mein Sohn steht auf Latex

und nicht auf Silikon.

Das aber nur nebenbei.

Männerabend

Gestern Abend war es dann soweit.
Mein erster Abend mit dem Kleinen allein. Meine Süße war zum Rückbildungskurs und so war es an mir, die Zeit mit ihm allein zu verbringen.

Ich denke mal, ich habe das ganz gut hinbekommen (Nein, ich hatte keine Zweifel, auch wenn das angeberisch klingt).

Wir sind zusammen mit dem Wagen zur Hebammen gefahren, dort habe ich mir den Lütten und den Kinderwagen geschnappt und unseren Spaziergang begonnen.
Er fand es (glaube ich) ganz gut, zumindest wollte er die ganze Strecke über nicht schlafen, sondern schaute sich mit großen Augen die Welt an. Hier ein Blick in den Himmerl, dort zogen ihn Lampen oder beleuchtete Fenster in seinen Bann.

Nach nur knapp 25 Minuten waren wir auch schon wieder zu Hause und war machten es uns auf dem Sofa gemütlich. Zumindest so lange, bis die Hose voll war ;)

Nach dem wickeln wollte er sich nicht so ganz beruhigen und bestand auf ein wenig “durch die Wohnung” tragen. Das funktionierte auch recht gut, denn er schlief auf meinem Arm ein.

Alles in allem, war es eine gelungene Premiere.

Wochenende

Die Tage rasen so dahin. Unglaublich.

Endlich wieder Wochenende, Zeit für unsere kleine Familie, also mehr Zeit, als unter der Woche.
Morgen werden erstmal die Winterräder aufgezogen (Ja, wir haben draußen Temperaturen wie im Sommer, aber was muss, das muss) und der Wagen einem Check unterzogen und dann ist Freizeit angesagt.

Gestern hatten mein Sohn und ich unseren ersten “Männerabend”.
Schön wars…

Geräusche

Wer hätte gedacht, dass mich ein Pups mit Stolz erfüllen könnte?

Kaum ist man Vater, freut man sich über die kleinen Dinge im Leben.
Gerade wenn der Filius so seine Bauchprobleme hat. Wie gern würde ich ihm helfen, doch mehr als gut zureden, tragen, in den Armen wiegen ist nicht drin.

So kommt es, dass ein Bauchgrummeln freudig berichtet wird und wenn dazu noch ein lautet Pups kommt, ist das Vaterglück fast komplett.

Richtig glücklich bin ich, wenn ich auch noch eine volle Windel vorfinde.

Tja, die Sicht der Dinge ändert sich =:o)

Schon vorbei

… das Wochenende.

Es ging mal wieder viel zu schnell vorbei. Manchmal wünschte ich mir, es gäbe ein paar Tage mehr. Mehr Zeit für die Liebste, mehr Zeit für meinen Sohn und auch mehr Zeit für mich.
Nicht, dass ich keine Zeit für mich habe, ganz im Gegenteil, es dürfte nur manchmal ein wenig mehr sein.

Hallo kleiner Mann

Vier Wochen sind es nun schon, die du bei uns bist, die du auf der Welt bist.

Unglaublich wie die Zeit vergeht.

Ich freu mich schon auf die weitere Zeit mit dir, mit unserer kleinen Familie.

Wie war die Geburt unseres Sohnes für mich?

Ein unglaubliches und beeindruckendes Erlebnis.
Wir waren ja schon darauf eingestellt, dass es definitiv am 19.09. soweit sein würde (Einleitung der Geburt durch den Wehentropf). Ich hatte also nochmal kurz vorher die Gelegenheit, mich zu Hause frisch zu machen, meine Tasche zu packen und wieder ins Krankenhaus zu fahren.
Dort angekommen lag meine Süße bereits im Kreißsaal und die Wehen hatten eingesetzt. Ein wenig hilflos fühlte ich mich schon und auch die Schmerzen hätte ich ihr gern genommen. Mir blieb jedoch nur die Möglichkeit, sie zu beruhigen, an das richtige atmen zu erinnern und einfach für sie da sein.
Ich denke mehr kann man(n) nicht machen.
Die Geburt schritt schneller voran, als von mir gedacht. Nach einem Hebammenwechsel setzten die Presswehen ein und keine gefühlten 10 Minuten später war unser Sohn auf der Welt. Völlig beeindruckt stand ich neben meiner Freundin und auch wenig neben mir. Unser Sohn. Mein Sohn. So klein, so zerbrechlich.
Als nächstes lag es an mir, die Nabelschnur zu zerschneiden. Anschließend wurde der Kleine meiner Süßen auf den Bauch gelegt und wir hatten genug Zeit, den neuen Erdenbürger anzusehen.
Später sollten wir “umziehen” in einen ruhigen Nebenraum, dort sollte Finn gestillt werden. Tja, und da durfte ich unseren Sohn das erste Mal anziehen. Windel, Hemdchen, Body und Strampler. So dumm habe ich mich gar nicht angestellt.

Nachdem wir den anderen Raum “bezogen” hatten, muss ich sagen, das es irgendwie komisch war, unser Kind zu sehen. Mit einmal Vater zu sein. Fühlte ich mich anders? Nein und Ja, es lässt sich nicht in Worte fassen.

Jetzt, wo sich langsam der Alltag bei uns einstellt, wachsen diese Vatergefühle. Ein gute und schönes Gefühl.

Ja, ich bin stolz, auf unseren Sohn und noch mehr auf meine Freundin.
Auf das, was sie während der Geburt ertragen musste und darauf, wie sie jetzt den Tag meistert.